7 Keks-Tipps von Profi-Konditorin Manuela Heinisch

Tipps fürs Keksebacken

Foto: Conditorei Sluka

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne köstliche Weihnachtskekse und ihren herrlichen Duft?! Damit Vanillekipferl, Linzeraugen und Zimtsterne auch zuhause perfekt gelingen, verrät Profi-Konditorin Manuela Heinisch von der Traditionsconditorei Sluka, sieben hilfreiche Tipps und Tricks.

„Je frischer Weihnachtskekse sind, umso besser schmecken sie auch. Idealerweise fängt man daher frühestens Ende November damit an“, sagt Manuela Heinisch, Konditorin in der Conditorei Sluka. Was noch zu beachten ist und wie die Weihnachtsbäckerei perfekt gelingt, verrät sie hier:

1. Meisterlicher Mürbteig

Der Mürbteig ist die Basis der meisten Weihnachtskekse. Einen Fehler den dabei viele begehen ist, dass sie beim Ausrollen zu viel Mehl auf die Arbeitsplatte streuen. Dadurch trocknet der Teig schnell aus und die Kekse werden staubig. Angst vor zu klebrigem Mürbteig ist unbegründet. Wer dennoch auf Nummer sichergehen möchte, kann den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen.Extra-Profi-Tipp: Am besten bereitet man den Teig am Vortag zu und lagert im Kühlschrank. Dadurch lässt er sich leichter verarbeiten.

 

2. Runter vom heißen Blech 

Sobald die Kekse goldgelb gebacken sind, sollten diese sofort aus dem Ofen geholt und vom Backblech genommen werden. Sonst backen sie auf dem heißen Blech nach und werden dadurch hart.

3. Frische Nüsse verwenden

Frische Zutaten sind zwar generell das A und O beim Backen und Kochen – doch gerade bei Mandeln und Nüssen sollte man besonders auf die Frische achten. Idealerweise greift man zu ganzen Nüssen und mahlt sie zuhause selbst. So behalten sie ihr volles Aroma. „Wer es besonders intensiv mag, röstet die Nüsse vor dem Mahlen“, so Manuela Heinisch.

4. Perfekte Zimtsterne

Zimtsterne sind echte Klassiker unter den Weihnachtskeksen. Damit sie auch gelingen, sollte die Eiweißglasur immer vor dem Ausstechen auf den Teig gestrichen werden. Das spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern sieht auch schöner aus. Nachdem die erste Portion Teig mit Sternen ausgestochen wurde, kann der Teig ruhig wieder zusammengeknetet werden. Ist er zu nass, einfach gemahlene Nüsse dazugeben – genau so machen es auch die Profis.

5. Glänzende Glasur

Wenn die Zuckerglasur besonders glänzen soll, empfiehlt es sich, die Kekse vorher mit aufgekochter Marillenmarmelade zu bestreichen. Dadurch werden die Poren im Teig geschlossen und die Glasur wird glatter und schön glänzend.

6. Für Backfaule 

Wem das Teigausrollen und Ausstechen zu mühsam ist, muss dennoch nicht auf selbstgemachte Weihnachtsbäckerei verzichten: Taler lautet hier das Zauberwort. Dazu am besten einen Mürbteig im Mixer kneten, zu einer Rolle formen, in Scheiben schneiden und nach Belieben mit Eigelb bestreichen sowie mit Nüssen oder Pistazien bestreuen– fertig sind die Weihnachtstaler.

7. Last-Minute-Weihnachtskekse

Für all diejenigen, die vor Weihnachten zu wenig Zeit zum Backen hatten und noch ein einfaches, schnelles Last-Minute-Rezept suchen, sind Brownies die optimale Wahl. „Um ihnen einen weihnachtlichen Touch zu verleihen, können sie beispielsweise mit Nelken oder Zimt verfeinert werden“, verrät Manuela Heinisch.

Produkt-Tipp: Wer in diesem Jahr überhaupt keine Lust zum Selberbacken hat, der kann sich köstliche Weihnachtskekse und außergewöhnliche Kreationen, wie etwa ein weihnachtliches Schokohaus, ganz bequem im Onlineshop der Conditorei Sluka bestellen. Die zarten Plätzchen werden gänzlich von Hand, mit viel Liebe und nur mit frischen Zutaten hergestellt: https://www.sluka.at/onlinebestellen