Von der Topmanagerin zur Bäckereiinhaberin

Foto: Alfred Fiedler

„Es gibt Entscheidungen, die man mit dem Herzen treffen muss …“, so beschreibt Christina Ostermayer ihre Entscheidung, die Bäckerei Felzl in Wien übernommen und gegen eine Topmangerposition im erfolgreichen Firmenimperium „Do & Co“ und Leiterin der K.u.K. Hofzuckerbäckerei Demel eingetauscht zu haben. 

Leidenschaft für das Handwerk

Die Freude für das Handwerk wurde bei Christina Ostermayer bereits in ihrer Kindheit geweckt. Gemeinsam mit ihrer Großmutter backte Sie traditionell am Wochenende Kärntner Reindling. Mit 4 Jahren hatte sie ihren eigenen „Reindl“ zum Backen. Mit zunehmendem Alter gewann die Auseinandersetzung mit dem Handwerk immer mehr an Bedeutung und es kam schließlich zur Übernahme der Bäckerei von Horst Felzl in Wien. Den Zeitpunkt der Übernahme der Bäckerei sieht Christina Ostermayer als ideal an, da eine zunehmende Wertschätzung für Brot und Gebäck feststellbar ist. „ Unseren Kunden ist es wichtig zu wissen, woher die Rohstoffe kommen, ob nach traditionellen Richtlinien gebacken wird und wie nachhaltig der Bäcker des Vertrauens auch sonst mit den Ressourcen umgeht“, so die Bäckereichefin. 

Das Handwerk leben

Zu den wesentlichen Herausforderungen gehören, kontinuierlich besondere Leistung abzuliefern und keine Abstriche bei der Qualität zuzulassen. In diesem Zusammenhang betont Christina Ostermayer die wichtige Rolle der Bäcker und des Verkaufspersonals, „denn unser Erfolg wird durch die Produkt- und Dienstleistungsqualität definiert“. Aus diesem Grund wird eine tägliche Produktqualitätskontrolle und Verkostung durchgeführt, der Kontakt zu den Lieferanten aufrechterhalten und das Verkaufspersonal im Volkstheater trainiert. Im Gesamten geht es Christina Ostermayer darum, das Handwerk zu leben. Für die Zukunft wünscht Sie sich, dass der Trend für gutes Brot und Gebäck anhält. 

Wir freuen uns Christina Ostermayer als neue Botschafterin der Mehlspeiskultur begrüßen zu dürfen!