Ribiseln - süß-saure Beeren

Ribiseln

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Ende Juni beginnt die Zeit der roten, süß-säuerlichen Beere. In Österreich als Ribisel bekannt, gehört sie zu den beliebtesten Beeren. Wenn nicht alle Beeren vom Strauch genascht werden, dann können mit den Ribiseln auch köstliche Mehlspeisen gebacken werden. 

In unserem Beitrag möchten wir dir mehr über die heimische Beere und ihre Superkräfte erzählen:

Ribisel, rote Johannisbeere, Trübeli - die vielen Namen der roten Beere

Die Ribisel gehört zu den Stachelbeergewächsen. In Deutschland wird sie als rote Johannisbeere bezeichnet. In Österreich und Südtirol ist sie bekannt als Ribisel und in der Schweiz kennt man sie auch unter dem Namen Trübeli. Den Namen "Johannisbeere" hat die Beere aufgrund ihres Reifezeitpunkts, welcher um den Johannistag (am 24. Juni) liegt.

Seit dem 15./16. Jahrhundert ist die Beere in Mittel- und Osteuropa bekannt und wird dort vermehrt angesetzt. Heute gibt es mehr als 140 verschiedene Arten. Neben den roten Ribiseln gibt es auch schwarze und weiße Sorten. Die roten Beeren werden als säuerlicher wahrgenommen und die weißen süßer. Die schwarzen Ribiseln zeichnen sich durch ihren sehr hohen Vitamin C Gehalt aus.

Die Ribisel-Saison beginnt etwa Mitte/Ende Juni und endet im August. Ribiseln werden am besten frisch vom Strauch genascht oder gleich nach dem Pflücken weiterverarbeitet, da sie sich nur für kurze Zeit im Kühlschrank lagern lassen. 

 

Superfood - die Kräfte der Ribisel

Die heimische Beere kann als wahres Superfood bezeichnet werden. Neben dem hohen Anteil an Wasser stecken in ihr viele Vitamine (A, B, C und E) sowie Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Eisen. Im Vergleich zu einer Zitrone hat sie fast viermal so viel Vitamin C. 

 

Backen mit Ribiseln

Die kleinen Beeren überzeugen durch ihr süß-säuerliches Aroma, weshalb sie auch sehr gerne zum Backen verwendet werden. Folgende Rezepte mit Ribiseln findest du auf unserer Website:

 

Quellen