Dem Mohn auf der Spur

Foto: coldsnowstorm/istock

Wenn sich die Felder im Juli rot färben, dann ist die Mohnblüte im Waldviertel in vollem Gange. Es ist nicht nur schön anzusehen, Mohn ist darüberhinaus gesund, nährstoffreich und macht auch glücklich. 

 

Welche Waldviertler Mohnsorten gibt es und für was wird er verwendet?

 

Blaumohn: Ist die weltweit am meisten kultivierte Mohnsorte. Blaumohn besitzt eine bläuliche Samenfarbe und hat eine dickere Samenschale aus Graumohn. Dadurch schmeckt der Blaumohn etwas intensiver. Diese Mohnsorte ist am Besten für die pikante Küche geeignet.

 

Graumohn: Hat eine hellgraue Samenfarbe und einen sehr feinen Mohngeschmack und eignet sich daher hervorragend für alle Mehlspeisen und süßen Köstlichkeiten. 

 

Weißmohn: Namensgebend dafür ist die weiße bis beige Samenfarbe. Weißmohn wird eher selten angebaut und unterscheidet sich auch im Geschmack deutlich von den anderen Mohnsorten. Weißmohn hat ein sehr intensives Walnussaroma und kann daher auch sehr gut für alles süßen Köstlichkeiten aus Mohn verwendet werden.