Buchtipp: Süßes aus dem Sacher

Foto: Pichler Verlag

Was ist österreichischer als die berühmte Sachertorte? Somit stellt das Kochbuch „Süßes aus dem Sacher“ in gewisser Weise ein Stück Heimat dar. Ob als Geschenk oder zum selber naschen – die eigens gemachte Sachertorte sorgt immer für Freude! 

 

Wer hätte gedacht, dass ein Lehrling im zweiten Lehrjahr die wohl bekannteste Wiener Torte „erfindet“? Es handelt sich um niemand Geringeren als Franz Sacher, der 1832 als Kochlehrling dem Fürsten Metternich die prestigeträchtige Schokoladentorte erstmals kredenzte. Die Sacher-Pâtisserie begeistert aber mit weit mehr als bloß der Sachertorte: Altwiener Mehlspeisen, modernes Pâtisserie-Design und zeitgemäß-leichte Dessertküche verwöhnen die Gaumen.

Geheimnisse aus dem Sacher preisgegeben 

Die Sacher-Mehlspeisköche, die unter der Leitung von Sacher-Chefkoch Hans Peter Fink stehen, geben den LeserInnen von "Süßes aus dem Sacher" ihre geheimen Rezepte sowie viele praktische Tipps für die Küche aus dem Alltag weiter. Das Buch besticht durch eine Vielzahl an meisterlichen Rezepten aus der Sacher-Backstube: Feine Torten, traditionelle Altwiener Mehlspeisen und köstliche Kuchen, Schnitten und Strudel. Natürlich dürfen auch luftig-leichte Cremen und Soufflés sowie Anleitungen für Pralinen und Konfekt im Buch nicht fehlen.
In „Süßes aus dem Sacher“ nehmen dabei sowohl Genuss als auch das Bewusstsein für gesunde Ernährung einen hohen Stellenwert ein.  

Sogar die österreichische Dessertkultur kommt darin vor: Die LeserInnen dürfen sich auf viele Geschichten und Anekdoten aus Wien und dem Hotel Sacher freuen. So verrät das Buch zum Beispiel, dass Maria Theresia und ihre Kinderschar höchstens Kaffee beziehungsweise Gerstenschleimsuppe frühstückte, ihr Prinzgemahl Franz Stephan von Lothringen jedoch ein Schokoladekännchen schlemmte. 

„Süßes aus dem Sacher“ ist für jeden geeignet 

Ob Backprofi oder Hobbykoch – das Buch aus dem Hause Sacher bereichert jede Küche. Gutes Gelingen beim Nachbacken der Sachertorte!