Buchtipp: Die Kärntner Küche

Foto: Johannes Puch

Wir haben zwei Genussregionen auf ihre süßen Seiten hin untersucht und zwei Landstriche besucht, die sich durch eine Vielfalt an einzigartigen Schmankerln auszeichnen: Kärnten und Friaul.

 

Kulinarisches entdecken

Den Beginn der kulinarischen Reise stellt das südlichste Bundesland Österreichs dar. Sein kulinarisches Erbe geht auf drei verschiedene Kulturkreise zurück – den slawischen, romanischen und germanischen. Wenig verwunderlich also, dass Kärnten eine Menge süßer Schätze aufweisen kann, die teilweise sogar den Kärntnerinnen und Kärntnern unbekannt sind. 

Im Ursprung war die traditionelle Bauernküche

Die meisten Rezepte entstammen der traditionellen Bauernküche, in der Menschen alles verarbeiteten, was aus der Landwirtschaft hervorging. Deswegen sind frische Zutaten aus der Region wie Milchprodukte, Fleisch oder frisches Gemüse und Kräuter aus dem hauseigenen „Gartl“ schon immer fester Bestandteil der Kärntner Küche.

Woran sich schon die Urgroßväter labten

Kärntner Spezialitäten wie Kirchtagssuppe, Ritschert, Fleischrauggn, Fleischnudeln, Maischalan, Sasaka oder Reindling kam bereits bei den Kärntner Urgroßvätern auf den Tisch. Diesen machten aufgrund ihrer harten Bauernarbeit reichhaltige Mahlzeit nichts aus. Dem einen oder anderen Genießer sind die Speisen nach damaliger Art zu schwer.

Klassiker neu interpretiert

Aus diesem Grund brachte Koch-Legende Willi Tschemernjak die Rezepte dieser und noch vieler weiterer Köstlichkeiten auf den neuesten Stand und stellte sie in unserem Buchtipp „Kärntner Küche - Die klassischen Rezepte“ zum Nachbacken und -kochen zusammen.
Auf Feinschmecker warten 280 Seiten voller herrlicher Rezepte mit denen man „gach“ zum kulinarischen Kärnten-Fan wird. Die schmackhaften „Gustostückerl“ müssen unbedingt erhalten bleiben und weitergetragen werden! 

 

„Kärntner Küche - Die klassischen Rezepte“ von Willi Tschemernjak ist vor Kurzem im Pichler Verlag erschienen.